"Schach-Schicksalskarten" – ein Riesenspaß!
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Schach ist ein sehr wettbewerbsorientierter Sport, bei dem der Spieler eine Niederlage als individuelles Erlebnis akzeptieren und lernen muss, mit den damit verbundenen negativen Emotionen umzugehen. Wird Schach in Schulen eingeführt, besteht die Gefahr, dass der Wettbewerbsaspekt überbetont wird, anstatt den Spaß am Spiel zu fördern. Dadurch verlieren manche Kinder die Lust am Spielen, weil sie die erbitterte Konfrontation fürchten, die jede Partie mit sich bringt. Zudem verlieren Schüler oft das Interesse, weil sie langsamer Fortschritte machen oder häufig gegen erfahrenere Lehrer scheitern. Im Schach gibt es keinen Glückstreffer; Partien ergeben sich höchstens durch mathematische Regelmäßigkeit.
Durch die Verwendung von Karten führen wir einen Zufallsfaktor in das Schachspiel ein und erreichen dadurch mehrere Ziele:
1. Wir reduzieren den Wettbewerbscharakter und fördern Schach als etwas Angenehmes.
2. Wir erlauben dem Schüler, andere auf einem höheren Niveau durch Zufall zu schlagen.
3. Wir führen ein Element ein, das das Spiel bereichert, indem es neue Herausforderungen und Situationen bietet, die Kreativität und Improvisationsfähigkeit erfordern.
Es ist wichtig zu beachten, dass Schach mit „Schicksalskarten“ das traditionelle Schach nicht vollständig ersetzen kann. Der Einsatz der Karten sollte den jeweiligen pädagogischen Zielen angepasst werden. Die Karten können im Unterricht mit Unterstützung der Lehrkraft oder auch direkt von zwei Spielern ohne Aufsicht verwendet werden. Im letzteren Fall ist es jedoch ratsam, dass beide Spieler bereits Erfahrung im Umgang mit den Karten haben oder die Regeln gründlich kennen, um Auslegungsstreitigkeiten zu vermeiden.
Die Karten eignen sich für Spieler aller Altersgruppen, wobei vor allem die jüngsten Schachspieler davon profitieren. Die empfohlene Altersempfehlung für die Basiskarten liegt bei 6 Jahren, die für die Fortgeschrittenenkarten bei 10 Jahren.
Normalerweise verwenden wir ein Kartenspiel pro Spiel, aber wir können ein Kartenspiel auch für zwei Spiele nutzen, indem wir es in einen oder zwei Teile aufteilen. Die Spielleitung kann ihr eigenes Kartenspiel erstellen und die Karten nach Belieben kombinieren. Das Kartenspiel enthält Regeln, die jedoch von der Spielleitung oder in gegenseitiger Absprache zwischen den Spielern angepasst werden können. Am Ende der Regelliste sind verschiedene alternative Spielvarianten aufgeführt.
Hinweis: Die Karten sind auf Englisch.
Idee und Konzept: GM Miguel Illescas
Produktion: Carlos J. Penín
Zeichnungen: David Revilla,
Druckerei: CartaMundi.
Copyright: EDAMI (Chess Education and Technology SL).